Jahrgangspräsentation

Die Sausaler Weinbauern laden zur Verkostung ihrer exquisiten Weine.

27. und 28. September 2019 ab 18:00

Kulturzentrum Leibnitz

Das Sausal, und die Reben, die den Ton angeben

Das Sausal ist ein Landstrich der Superlative: hier der größte Klapotetz, da die artenreichste Schmetterlingswiese, und gekrönt wird das Ganze vom höchstgelegenen Weinbauort Europas.

Wer einmal zu Fuß einen Steilhang im Sausal erklommen hat, wird sich der Herkunft unserer Weine bewusst. Die extremen Hang-lagen, die teilweise an die berühmte Streif in Kitzbühel erinnern, zählen mit bis zu 90 % Gefälle zu den steilsten Weinbaugebieten Europas. Die kargen Schieferböden, die die Reben dazu zwingen, tief zu wurzeln, sind für das langsame Wachstum der Rebstöcke verantwortlich, erbringen geringere Erträge und prägen den Charakter der Weine mit seiner salzig – mineralischen Typizität.
Dass hier fast ausschließlich per Hand – mit Seilwinden oder auf Terrassen – gearbeitet wird, versteht sich von selbst, und bei jedem Schluck spürt man die Einmaligkeit der Herkunft der Terroirweine.

Hoch oben im bekannten Weinort Kitzeck genießt man einen atemberaubenden Blick von Graz über die Riegersburg und Slowenien bis hin zu den Karawanken. Und spätestens beim Besuch einer der idyllischen Buschenschänken weiß man, dass wir hier dem Himmel etwas näher sind.

The Look of Jazz

“The eye should learn to listen
     before it looks.“ (Robert Frank)

Fotoausstellung

Eröffnung:
Fr. 27.09.20197 | 18:30 Uhr

Dauer: 27.September bis 29. September

Kulturzentrum Leibnitz

Ausstellung The Look of Jazz

Eröffnung:  Fr 27. September 2019 um 18:30 | Kulturzentrum Leibnitz

Frank Schindelbeck fotografiert Jazz seit über 30 Jahren. Seine Ausstellungen unter dem Titel „The Look of Jazz“ hat verschiedene Bezüge: die Blicke der Musiker, der stilistische Ansatz des Fotografen, der Versuch, einem kleinen Teil der Jazzgeschichte einen Look zu geben.

Der magische Moment, in dem sich Ausdruck und Komposition in einem Bild für eine hundertstel Sekunde stimmig fügen und im stummen Medium Fotografie beim Betrachter etwas zum Klingen zu bringen – die Jazzfotografie ist wie wenig andere Bereiche der Fotografie auf der Suche nach dem richtigen Moment, auf der Jagd nach dem Unverwechselbaren im Unberechenbaren.

Dabei geht es guter Jazzfotografie nicht um Dokumentation, sondern um das Einfangen des poetischen Augenblicks. Es wäre vermessen, den Klang des Jazz‘ in Bilder übersetzen zu wollen. Wozu Jazzfotografie imstande ist: die Emotionen des Jazz zu visualisieren; den Rhythmus aufzunehmen; die Musiker in ihrer Lebendigkeit und Kommunikation, ihrer Freude an der Musik, darzustellen und – vor allem – ihre Individualität zu erkennen und in Bildern festzuhalten.

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Frank Schindelbecks in leichtes Sepia getönten Schwarz-Weiß-Bilder wirken zeitlos und prägnant. Seine Fotografie ist schnörkellos, und die Hingabe an jedes einzelne Bild ist spürbar: in der kreativen Wahl von Ausschnitten und Perspektiven mit einem Blick für das Wesentliche. Das Bühnenlicht wird effektvoll, mit harten Kontrasten in eine fast schon grafisch anmutende Bildsprache umgesetzt. Die abgebildeten Musiker versetzen den Betrachter in einen unmittelbaren Dialog und schaffen eine berührende Nähe.

Frank Schindelbeck fotografiert Jazz seit über 30 Jahren. Seine Ausstellungen unter dem Titel „The Look of Jazz“ hat verschiedene Bezüge: die Blicke der Musiker, der stilistische Ansatz des Fotografen, der Versuch, einem kleinen Teil der Jazzgeschichte einen Look zu geben.

Frank Schindelbeck kam 1964 in Heidelberg auf die Welt, wuchs dort in der Nähe und später im Schwarzwald auf. Noch zu Schulzeiten begann er spielerisch mit der Fotografie. Nach dem Abitur arbeitete er im Rahmen eines Praktikums ein halbes Jahr in einem Fotostudio in Alpirsbach. Die Schrecken einer Existenz als Hochzeitsfotograf hielten ihn seinerzeit davon ab, die Ausbildung als professioneller Fotograf zu beginnen. Stattdessen studierte er Geographie, leitete das Fotolabor im Institut, verschwand tagelang im der Unibibliothek auf der Suche nach interessanten Fotobüchern, beschäftigte sich mit EDV und Grafik und arbeitete nach dem Abschluss als Geograph im Bereich Grafik und Öffentlichkeitsarbeit. Seit vielen Jahren als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei einem Projektentwickler für Büroimmobilien in Heidelberg.

Jazz und Fotografie

Als Jazzfotograf ist Frank Schindelbeck seit Mitte der 1980er Jahre unterwegs. Seitdem Besuch unzähliger Konzerte, stets mit einer Kamera in der Hand. Früher natürlich noch mit Film bestückt. Es entstanden Aufnahmen von Miles Davis bis Sun Ra und ein guter Querschnitt durch die deutsche Jazzszene.

Ab den 1990er Jahren ergaben sich zunehmend weitere Tätigkeiten im Jazzbereich:
die Gründung und Betreuung eines Internetportals (Jazzpages, seit 1997), Gründung eines Jazzlabels (fixcel records, 2008), eine wöchentliche Jazzsendung im Freien Radio Rhein-Neckar (Bermudafunk, seit 1999). Stets gab es eine enge Verzahnung von Fotografie und Jazz.

Organisation von – und Teilnahme an – Gemeinschaftsausstellungen im Rahmen des Enjoy Jazzfestivals über mehrere Jahre. Einzelausstellungen mit Jazzfotografie in der Studiobühne Fürth, beim Jazzfestival Idstein und beim Kunstverein Rüsselsheim.

Im Laufe der Jahre ergab sich zahlreiche professionelle Portrait- und Bandfotografie-Aufträgen, mit Nutzung der Fotos als Cover sowie in Booklets von Tonträgern. Fotografien von Frank Schindelbeck fanden zudem ihren Weg in diverse Zeitschriften und Bücher. Er fotografiert regelmäßig für die Zeitschrift Jazzthetik.

Spielstätten des Jazzfestival Leibnitz 2019

Weinglas mit Kerze

Weingartenhotel Harkamp

Flamberg 46, 8505 St. Nikolai im Sausal Route mit Googlemaps planen

Weinglas mit Kerze

Kulturzentrum Leibnitz

Kaspar Harb-Gasse 4, 8430 Leibnitz Route mit Googlemaps planen

Marenzikeller Leibnitz mit Kalvier

Altes Kino

Bahnhofstraße 16, 8430 Leibnitz
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Weinkeller Schloss Seggau

Kulturzentrum Leibnitz

Altes Kino

Weingartenhotel Harkamp

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